HURRA! WIR HABEN GEWONNEN!

Wir freuen uns sehr, dass unser großartiges Rikscha-Projet mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis für Hamburg ausgezeichnet wurde!

Am 17. November reisen zwei unserer ehreneamtlichen Rikscha-Piloten zu der Preisverleihung nach Berlin.

 

 

REPARIER MIT MIR – Reparatur-Treff martini·erleben

Wir reparieren wieder – Elektrisches, Kleidung und Tüftler-Arbeiten!

Ausgenommen sind Smartphones, Computer, Tablets usw., TV-Geräte oder programmgesteuerte Haushaltsgeräte sowie Großgeräte wie Waschmaschinen! Um die Geräte reparieren zu können, bringen Sie bitte entsprechendes Zubehör (z.B. Betriebsanleitung, Netzteil, Leuchtmittel, Akkus etc.) mit.

Wir weisen darauf hin, dass mit der Teilnahme keine rechtsgeschäftliche Bindung eingegangen, d.h. kein Vertrag, abgeschlossen wird. Eintritt und Reparatur bzw. die ehrenamtliche Hilfestellung hierzu sind kostenfrei. Es geht um die im Interesse aller Beteiligten liegenden Hilfe zur Selbsthilfe. Bei allen Hilfeleistungen gilt ein stillschweigender Haftungsaus­schluss als vereinbart, ebenso für Schäden während dieser Veranstaltung.

Am Samstag, 15. Oktober 2022 von 14:00 – 17:00 Uhr im Saal von Eppe und Flut (ehem. Kulturhaus Eppendorf), Julius-Reincke-Stieg 13a, 20251 Hamburg

Die zweite Senioren-Rikscha ist bald da – der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord unterstützt mit 5.000 €!

Von April bis Oktober fahren unserer Rikscha-Pilot:innen ehrenamtlich mobilitätseingeschränkte Menschen mit der E-Bike-Rikscha durch Eppendorf. Wir sammeln seit längerer Zeit Geld für die Anschaffung einer zweiten Rikscha und freuen uns sehr, dass der Hauptausschuss des Bezirks Hamburg-Nord die jüngst beantragten 5.000 € für den Kauf bewilligt hat! Dank vieler weiterer großzügiger Spenden können wir hoffentlich bald die zweite Rikscha erwerben. Wir bitten Sie daher weiterhin um Ihre Unterstützung – jede Spende zählt, egal ob groß oder klein.

 

JETZT SPENDEN

Vereinskonto: Eppendorfer Soziokultur e.V.
Hamburger Sparkasse
IBAN DE79 2005 0550 1208 1104 27
BIC HASPDEHHXXX
Verwendungszweck: Rikscha

Neue akustische Querungshilfe an der Breitenfelder Straße

Wir haben einen weiteren Erfolg zu vermelden: Wir hatten die Politik darauf hingewiesen, dass an der Breitenfelder Straße eine akustische Querungshilfe fehlt. Besonders für Menschen mit Sehbehinderung war das ein großes Problem. Nun wurde die fehlende Signalanlage installiert, so dass die Straße sicher überquert werden kann. Wir bedanken uns erneut bei Wolfgang Hinsch, der sich durch den Kontakt zur SPD und dem Regionalauschuss für das Thema eingesetzt hat.

Inklusionsbeirat Hamburg-Nord: Wir haben´s geschafft

Nach unseren Bemühungen seit Ende 2019, im Bezirk Hamburg-Nord einen Inklusionsbeirat einzurichten, ist es nun geschafft: Am Mittwoch, den 11. Mai 2022 um 18:15 Uhr findet die Auftaktveranstaltung des Inklusionsbeirats Hamburg-Nord als öffentliche Sitzung für alle Interessierten in der Kunstklinik statt.

Ziel des Inklusionsbeirats ist die gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigung in der Gesellschaft. Wir vertreten aktiv Menschen mit unterschied­lich­en Behinderungen im Bezirk, damit deren Interessen in Diskussions- und Entscheidungsprozessen der kommunalen Gremien berücksichtigt werden.

Als Gesprächspartner der Bezirksversammlung und der Bezirks­verwaltung erarbeiten wir Empfehlungen. Wir geben Hilfestellung bei der Planung von Bauvorhaben, zu Belangen der sozialen Stadtentwicklung im Bezirk und sind Anlaufstelle für Menschen mit Behinderungen. Die Mitglieder des Beirates arbeiten ehrenamtlich, über­parteilich und überkonfessionell.

Am Montag, den 23. Mai 2022 um 17:30 Uhr wird die erste Arbeitssitzung des Inklusionsbeirats in der Kunstklinik ebenfalls als öffentliche Sitzung stattfinden.

Wanted: Piloten w/m

Für das bewegende Projekt „Rikscha Luise“ können wir noch mehr Pilot*innen gebrauchen!

Unser Aufruf auf der Plakatwand auf dem Marie-Jonas-Platz.

Wer Lust auf Radfahren hat und mehr über das Projekt erfahren möchte, meldet sich bitte bei  info@martinierleben.de oder telefonisch unter 780 50 40-40.

 

Grüner Daumen gesucht

Wer hat Lust, die kleine Grünanlage in unserem Quartier zu pflegen und zu hegen? 

Ihr Spende für eine zweite Senioren-Rikscha

Der sichtbare Erfolg unseres Rikscha-Projekts bestärkt uns, eine zweite Rikscha zu kaufen. Damit dieses Vorhaben gelingt, bitten wir um Ihre Unterstützung. Jeder Beitrag, ob groß oder klein, hilft uns, unserem Ziel näher zu kommen. Die Rikscha-Ausfahrten beginnen sobald die Sonne sich öfter am Himmel zeigt und die Temperaturen wieder steigen. Wir starten spätestens im Mai und fahren bis in den Oktober hinein. Mit zwei Rikschas können wir dann noch mehr Ausfahrten für die vielen Bewohner*innen in den Eppendorfer Senioren- und Pflegeeinrichtungen anbieten. Unsere ehrenamtlichen Pilot*innen freuen sich schon auf die kommenden Ausfahrten.

Das bewegende Projekt „Rikscha Luise“ gewinnt an Fahrt!

Alles ins Rollen brachte die dänische Initiative „cycling without age“. Dieser ist es zu verdanken, dass wir vom Quartiersnetzwerk martini.erleben den zentralen Gedanken, mobil eingeschränkten Menschen im Alter wieder zu Mobilität und somit zu mehr Lebensqualität zu verhelfen, auch in Eppendorf praktisch umsetzen wollten.

Dazu starteten wir einen lokalen Spendenaufruf. Nach und nach konnten wir verschiedene Pflege- und Senioreneinrichtungen in Eppendorf, die Aktion Mensch das Bezirksamt Hamburg-Nord und weitere Spender an Bord holen, um eine elektrische Rikscha zu kaufen.

Die offizielle Taufe, Corona bedingt verschoben, fand am 2. Juli 2021 vor dem Carl-Ninck-Haus auf der Anscharhöhe statt. Die Rikscha erhielt nicht nur den Namen „Luise“, sondern auch den Segen von Pastor Veit Buttler und Pastor Uwe Onnen. Seitdem sorgt der Heilige Christophorus, in Form einer kleinen Plakette, bei jeder Fahrt für gute Fahrt.

Doch allein die geballte elektrische Power der Rikscha „Luise“ nutzt nichts ohne ehrenamtliche Fahrer*innen, die diese in Bewegung setzen. Wir suchten und fanden geeignete „Pilotinnen“ und „Piloten“, die mehrmals pro Monat ehrenamtlich mobil eingeschränkte Bewohner*innen der Einrichtungen auf aussichtsreiche Touren mitnehmen – zur Außenalster, zum Rathausmarkt, zur Elbe, ins Eppendorfer Moor, zur ehemaligen Arbeitsstätte oder zum ehemaligen Wohnort. Auch eine Begegnung inklusive Fotoschooting mit einem stadtbekannten Hamburger war schon dabei. Jede Ausfahrt ist anders.

Doch eins haben alle gemein: sie zaubern ein Lächeln auf die Gesichter der Fahrgäste.

 

Zwischenstopp & Verbesserungspotenzial

Nach knapp vier Monaten der Ausfahrten war es Zeit für eine Bestandsaufnahme. Wie machte sich die Rikscha in der Praxis über längere Zeit? Wir trafen uns mit allen Fahrer*innen, die uns von ihren Erfahrungen erzählten und uns die direkten Rückmeldungen der Fahrgäste gaben. Siehe da, es gab bei einigen Punkten Verbesserungsbedarf! Der Hauptkritikpunkt: die Bequemlichkeit. Der Fahrgastsitz der Rikscha war zwar für zwei Personen ausgelegt, jedoch zeigte sich im täglichen Gebrauch, dass es doch zu eng für zwei Personen ist. Was bei Ehepaaren oder Familienmitgliedern kein Problem war, war bei zwei sich unbekannten Personen schon eins. Außerdem nahmen die Fahrten mit zwei Personen zu, geschuldet der Tatsache, dass bei dementiell erkrankten Menschen immer eine betreuende Person mitfahren muss. Auch war das dieses Model nicht gefedert, was sich bei längerer Fahrt auf Hamburgs Schlaglochradwegen doch etwas unangenehm bemerkbar machte. Selbstverständlich hatten wir zusätzliche Decken an Bord. Aber das federte nicht alles ab, auch wenn die Pilot*innen ihre Fahrweise an die Fahrgäste anpassten. Ebenso empfand eine Mehrzahl der Fahrgäste den 3-Punkt Schultergurt als nicht sehr angenehm, da diese über beide Schultern und unten durch die Beine geführt wurde. Zum Abschluss sei noch die Fußhalterung erwähnt, die durch den Piloten oder die Pilotin beidarmig etwas umständlich durch ein Stecksystem in kniender Haltung heruntergelassen werden musste. Der Hauptpunkt „Bequemlichkeit“, neben einigen anderen Faktoren, veranlasste uns zu einem Modelwechsel, um den Anforderungen von Fahrgästen und auch Piloten*innen besser gerecht zu werden.

Der Wechsel erfolgte im September 2021. Zu einem gefederten Model, mit einer breiteren Fahrgastsitzfläche, so dass jetzt zwei Personen bequem nebeneinandersitzen können. Und für jeden Fahrgast gibt es jetzt einen einfach zu bedienenden Bauchgurt. Auch das Herablassen und Hochheben der Fußhalterung funktioniert jetzt bequem per Fußraste durch die Piloten*innen.

„Ein Sofa auf Rädern“, wie einer der ersten Fahrgäste bereits scherzte.

Und die Pilot*innen sind gleichermaßen von der neuen Rikscha begeistert.

Die Bewohner*innen dieser Einrichtungen bzw. Gemeindemitglieder gehen regelmäßig auf große Fahrt:

Pressemeldungen & Beiträge zu unserem Rikscha-Projekt:

Müll loswerden geht, rüberkommen nicht.

martini.erleben fordert akustische Signalanlagen für blinde Menschen und Menschen mit einer Sehbehinderung.

Barrierefreiheit ist in aller Munde, es gibt dazu Gesetze und Verordnungen. Wenn es aber konkret wird, muss man dicke Bretter bohren. Das erfährt gerade martini.erleben. Das Quartiersnetzwerk rund um die Martinistraße hatte schon im letzten Jahr beantragt, alle Ampel an Eppendorfers größter Kreuzung (Breitenfelderstraße/Lehnhartzstraße) mit „akustische Querungshilfen“ auszustatten. Das Optische Rot/Gelb/Grün alleine reicht nicht aus. Von zehn Ampeln haben vier schon ein Tonsignal, aber gerade der am stärksten genutzte Überweg hat das nicht. Wir haben der Bezirksversammlung dazu einen Brief geschrieben und der Regionalausschuss Eppendorfer/Winterhude hatte im letzten Oktober beschlossen, hier Abhilfe zu schaffen. Bei der zuständigen Fachbehörde ist das leider nicht angekommen, denn die hüllt sich seit Monaten in Schweigen. martini.erleben macht deshalb jetzt öffentlich Druck. Schreiben Sie uns, wenn auch Sie Probleme mit Fußgängerampeln haben.

Siehe auch Blog-Beitrag: https://martinierleben.de/akustische-querungshilfen-fuer-blinde-und-sehbehinderte-sind-noetig/