Müll loswerden geht, rüberkommen nicht.

martini.erleben fordert akustische Signalanlagen für blinde Menschen und Menschen mit einer Sehbehinderung.

Barrierefreiheit ist in aller Munde, es gibt dazu Gesetze und Verordnungen. Wenn es aber konkret wird, muss man dicke Bretter bohren. Das erfährt gerade martini.erleben. Das Quartiersnetzwerk rund um die Martinistraße hatte schon im letzten Jahr beantragt, alle Ampel an Eppendorfers größter Kreuzung (Breitenfelderstraße/Lehnhartzstraße) mit „akustische Querungshilfen“ auszustatten. Das Optische Rot/Gelb/Grün alleine reicht nicht aus. Von zehn Ampeln haben vier schon ein Tonsignal, aber gerade der am stärksten genutzte Überweg hat das nicht. Wir haben der Bezirksversammlung dazu einen Brief geschrieben und der Regionalausschuss Eppendorfer/Winterhude hatte im letzten Oktober beschlossen, hier Abhilfe zu schaffen. Bei der zuständigen Fachbehörde ist das leider nicht angekommen, denn die hüllt sich seit Monaten in Schweigen. martini.erleben macht deshalb jetzt öffentlich Druck. Schreiben Sie uns, wenn auch Sie Probleme mit Fußgängerampeln haben.

Siehe auch Blog-Beitrag: https://martinierleben.de/akustische-querungshilfen-fuer-blinde-und-sehbehinderte-sind-noetig/

 

Heureka!

Mehr Mitsprache für Menschen mit Behinderung – Inklusionsbeirat für Hamburg-Nord beschlossen.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat in ihrer letzten Sitzung am 16. Januar 2020 einstimmig die Einrichtung eines Inklusionsbeirats beschlossen. Nun wird diese Forderung durch einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von GRÜNEN, SPD, CDU, DIE LINKE und FDP umgesetzt. Als Termin für die Auftaktveranstaltung ist der 11. März 2020, von 18:00- 20:00 Uhr, im großen Sitzungssaal des Bezirksamtes Hamburg-Nord, Robert-Koch-Straße 17, vorgesehen.

Hier gibt es den Beschluss der Bezirksversammlung zur Einrichtung eines Inklusionsbeirats als download: Einrichtung_ Inklusionsbeirat.

Text: Elisabeth Kammer