MARTINIerLEBEN - Generationen gemeinsam in Eppendorf
MARTINIerLEBEN - Aus dem Stadtteil

MARTINI 44 - Zentrum für Kultur, Gesundheit und Soziales

Die Stadt Hamburg hat das ehemalige Bethanien-Krankenhaus an den Bauverein der Elbgemeinden eG (BVE) verkauft. Auf rund 10.000 Quadratmetern Grundfläche soll dort in den nächsten Jahren ein Konzept verwirklicht werden, welches das MARTINIerLEBEN zusammen mit dem BVE erarbeitet hat. Im Rahmen einer öffentlichen Konzept-Ausschreibung der Finanzbehörde Hamburg, an der sich 15 Bieter beteiligten, hat sich dieser Vorschlag durchgesetzt.

Was wird entstehen?

Im genossenschaftlichen Mietwohnungsbau werden öffentlich geförderte Wohnungen gebaut:

  • ca. 45 Wohnungen für Familien
  • ca. 24 Wohnungen für die Baugemeinschaft MARTINIS (inkl. 3 rollstuhlgerechte Wohnungen)
  • eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft

Darüber hinaus werden in das Gebäude an der Martinisraße ziehen: 

  • Kulturhaus Eppendorf e.V.
  • Stadtteilarchiv Eppendorf e.V. 
  • MARTINIerLEBEN
  • Sozialstation Eppendorf (Träger: Hamburgische Brücke)
  • Beratungsstelle für ältere Menschen und deren Angehörige (Träger: Hamburgische Brücke)
  • Tagespflege (Träger: Hamburgische Brücke)

Der Zeitplan:

  • Abriss des Krankenhauses Bethanien (die historische Fassage bleibt stehen): ab Mitte 2015
  • Beginn der Hochbauarbeiten: Anfang 2017
  • Bezug und Inbetriebnahme: 1. und 2. Quartal 2019

Schwesternheim Bethanien wird umgewandelt in 'Bethanien-Höfe Eppendorf'

Nach fast 120 Jahren Tätigkeit für die Hamburger Bürger*innen ist das Bethanien-Krankenhaus im Februar 2011 in den Neubau des Diakonieklinikums Hamburg umgezogen.

Für die Schwesternschaft der Diakonissen werden neue Wohnungen als Ersatz für das nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügende 'Mutterhaus' bereitgestellt.

Mehr dazu auf der Homepage des Bethanien-Bethesda-Verbundes.


Baugemeinschaft MARTINIS

Am 10. Januar 2012 hat sich eine Baugemeinschaft mit dem passenden Namen MARTINIS zusammengeschlossen. Bitte beachten: neue Interessenten können bis auf weiteres nicht mehr aufgenommen werden!

Etwa 30 Personen überwiegend zwischen 50 und 70 Jahren möchten auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses Bethanien vorwiegend in Single-Wohnungen, aber in enger Nachbarschaft zusammenleben in einer „Mischung aus Menschen unterschiedlicher sozialer Hintergründe und Lebensformen, von Behinderten und Nicht-Behinderten“ (aus dem Konzept der Martinis). Vier Mitglieder der Baugemeinschaft sind Rollstuhlfahrer/innen. Die familiengerechten Wohnungen, die auf dem Krankenhausgelände geplant sind, werden für den ‚jungen Anteil‘ der Mischung auf dem Gelände sorgen. Denn die Martinis wollen keineswegs auf ein behäbiges Altenteil, sondern „wir möchten unsere Talente und Fähigkeiten nicht nur für unsere Gruppe nutzen, sondern auch in offenen Projekten anbieten und hiermit zu einem lebendigen Milieu im Quartier beitragen.“


Das Buch der AG Geschichte - Stifter, Schwestern, Zufluchtsstätten

Zwischen 1888 und 1914 entstand 'in guter Luft und in hoher und gesunder Lage' rund um die Martinistraße ein Viertel mit einem der größten Ensembles von Senioren-Wohnstiften in Hamburg sowie mit zahlreichen 'der Wohlfahrt dienenden' Gebäuden. Auf den ehemaligen Wiesen und Äckern der Bauern Eppendorfs bauten Stifter und Vereine Häuser für arme Witwen, Kranke, Waisenkinder und gefährdete junge Mädchen. Diese Häuser erzählen Geschichte(n), bis heute. Wie in einem Brennglas zeigt sich hier die Entwicklung der kirchlichen und privaten Wohltätigkeit und des bürgerschaftlichen Engagements in Hamburg.

Herausgegeben vom Stadtteilarchiv Eppendorf e.V., Julius-Reincke-Stieg 13a, 20251 Hamburg, Telefon: 040/480 47 87, E-Mail: , Internet: www.stadtteilarchiv-eppendorf.de ISBN: 978-3-939876-10-6 € 19,95 - erhältlich im Kulturhaus Eppendorf und im Buchhandel

 

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