MARTINIerLEBEN - Generationen gemeinsam in Eppendorf
MARTINIerLEBEN - Was wir machen - Bisherige Aktivitäten


2018


Bowle und Plausch im Hinterhof - Nachbarschaftsfest am 25. Mai 2018

Ein Fest im Freien muss nicht aufwändig sein, wir stellen einige Tische und Bänke hin und alle bringen etwas mit und klönen und haben Spaß. Zum internationalen Tag der Nachbarschaft hatten wir auf Initiative der Online-Plattform nebenan.de  gemeinsam mit unseren Kolleginnen vom Stadtteilarchiv Eppendorf Nachbar*innen zu einem Fest im Hinterhof eingeladen. An dem Nachmittag war es sonnig und warm und an die 50 Leute haben sich dazugesellt   - bekannte Gesichter aber auch einige neue Gäste aus den umliegenden Stiften und Residenzen.

 


10. Ideen- und Planungswerkstatt am 7. April

 

Die diesjährige Ideen- und Planungswerkstatt befasste sich mit der Zukunft und der Ausrichtung  von MARTINIerLEBEN. Grund dafür ist die Verschmelzung der drei Vereine MARTINIerLEBEN, Kulturhaus Eppendorf und dem Stadtteilarchiv Eppendorf und der Umzug in das ehemalige Bethanienkrankenhaus im ersten Quartal 2019.

Nach einer kurzen Einführung in die neue Struktur des Trägervereins Eppendorfer Soziokultur e.V., setzten sich die Teilnehmenden (Mitglieder des Vereins mit Bürger*innen aus dem Stadtteil, sowie Vertreter*innen von Institutionen und Vertreter*innen der ev . - Meth. Kirche Bethanien und St. Martinus Eppendorf) in vier Gruppen zusammen, um Ideen für die zukünftige Arbeit des Quartiersbüros zu entwickeln.

Eines der Ergebnisse dieser Gruppenarbeit ist, dass das Quartiersbüro seine Funktion als eine wichtige Schaltstelle im Netzwerk beibehalten und weiter ausbauen soll. Des Weiteren soll ME an der Barrierefreiheit im Viertel arbeiten und gemeinsam mit der Kooperationspartnern aus dem Quartier Projekte und Veranstaltungen initiieren und durchführen.

 


Filmabend: Dokumentation zum Thema Körperwahrnehmung am Weltfrauentag

Anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März haben wir die Dokumentation einer australischen Fotografin und dreifachen Mutter über Körperwahrnehmung, Schönheitswahn und seine Folgen gezeigt. Kurzer Inhalt der Doku: Medien, Werbung und Gesellschaft erschweren es Frauen und Mädchen, mit ihrem Äußeren zufrieden zu sein. Das Streben nach einem perfekten Körper fordert seinen Tribut: Essstörungen, Diäten und Schönheitsoperationen sind an der Tagesordnung.

An die dreißig Frauen und Mädchen und ein paar Männer sind zum Teil aus Schleswig Holstein angereist, um diesen Film zu sehen. Anschließend wurde sehr persönlich über perfekte Körper, gesellschaftliche Erwartungen und Essstörungen diskutiert.


Workshop: Spachtelmalerei - Von der leeren Leinwand zum fertigen Bild

Die Spachtelmalerei ist eine abstrakte Kunst, die sich ohne Vorkenntnisse ausüben lässt. Bei diesem halbtägigen Kurs unter der Anleitung der Künstlerin Susanne Hilbert, lernten die Teilnehmer*innen wie sie in wenigen Schritten mithilfe von Farbpigmenten, Marmormehl und einem Spachtel eine farbige Leinwand erstellen können. Und das Beste: Nach nur drei Stunden konnten alle ein farbenfrohes Werk mit nach Hause nehmen!

 

 


2017


Barrierefrei durch die Stadt mit dem öffentlichen Nahverkehr

Am 14. November fand in der Frickestraße ein HVV-Mobilitätstraining für Senior*innen statt.

Im Rahmen der Woche der Inklusion sprachen speziell geschulte Mitarbeiter*innen vom HVV in der Begegnungsstätte St. Martinus bei Kaffee und Kuchen  über barrierefreie Fahrtenplanung und gaben Tipps zur Sicherheit und Orientierung im öffentlichen Nahverkehr. Anschließend durfte das sichere Ein- und Aussteigen an einem eigens in der Frickestraße parkenden Bus mit und ohne Hilfsmittel geübt werden.

    


Am 21. April führte das Theater Mobile das Theaterstück: „Es war die Lerche" von Efraim Kishon auf

Bei dieser Kommödie geht es darum, was geschieht, wenn Romeo und Julia nicht jung sterben sondern gemeinsam alt werden.
Theaterspielen hält jung, macht viel Spaß und trainiert immer wieder das Gedächtnis. Das stellen die Schauspieler*nnen des Theaters Mobile unter Beweis, die inzwischen alle über sechzig Jahre alt sind (wie weit drüber wird im Einzelfall nicht verraten).

Durch einen Aperitif, süße Kleinigkeiten und Gespräche mit den Mitgliedern des Ensembles  wurde der Nachmittag abgerundet.
Veranstalter: Kulturhaus Eppendorf, MARTINIerLEBEN, Hamburgische Brücke, Elim Seniorencentrum Eppendorf, Bethanien-Höfe und Alsterbund


Stufen - Kanten - Solperfallen, Eppendorf  barrierefrei?!

Am Samstag, dem 1. April fand die 9. Ideen- und Planungswerkstatt zum Thema Barrierefreiheit in Eppendorf statt.

Seit vielen Jahren setzt sich MARTINIerLEBEN für ein barrierefreies Musterquartier rund um die Martinistraße ein. So lag es nahe, dass als Thema der 9. Ideen- & Planungswerkstatt  Barrierefreiheit gewählt wurde. Auch haben wir dieses Symposium zum Anlass genommen, den barrierefreien Stadtteilführers „Eppendorf hürdenlos", der in diesen Wochen erschienen ist, der Öffentlichkeit vorzustellen.

In einer Podiumsdiskussion haben wir zusammen mit Fachleuten erörtert, wie weit Eppendorf in dieser Hinsicht bereits ist und was in Zukunft getan werden kann und muss. Eingeladen waren: Sina Imhof (Bezirksabgeordnete der GRÜNEN und Vorsitzende im Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude), Johannes Köhn (Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen ), Ingrid Körner (Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen) und Heike Wandke, eine Rollstuhlfahrerin aus Eppendorf und ehrenamtliche Helferin bei MARTINIerLEBEN.


2016


Rollstuhl-Selbstversuch

Als Vorbereitung für den barrierefreien Stadtteilführer Eppendorf hat sich am Freitag, dem 27. Mai eine Gruppe Wagemutiger auf den Weg gemacht, um im Selbstversuch und unter fachkundiger Anleitung den Stadtteil auf seine Rollstuhltauglichkeit zu testen.

Die  Gruppe setze sich zusammen aus Erk (Elektro-Rollifahrer), Elisabeth, Fiona, Hannes, Stefanie, Sven, Uli, (Pastor von St. Martinus) Volker (Elektro-Rollifahrer), und Yannik. Stefanie, die Hausmeisterin von St. Martinus ging spontan mit auf Exkursion.

Mit drei Aktiv-Rollstühlen, die das Elim Seniorencentrum Eppendorf zur Verfügung stellte, starteten die Tester*innen an der St. Martinus Kirche den Selbstversuch durch das Quartier.

Was sie dabei erlebten und welche Erfahrungen sie gemacht haben, finden Sie auf unseren Blogseiten:
http://martinierleben.blogspot.de/2016/06/bremsen-nicht-vergessen-ein.html


Flüchtlinge werden Nachbarn

Geflüchtete - das war das Thema der 8. Ideen- und Planungswerkstatt von MARTINIerLEBEN, die am 23. April in den Räumen der Bethanien-Kirche an der Martinistraße von circa 80 Menschen besucht wurde. Nach einer Vorstellung der Erfahrungen mit Geflühteten durch Barbara Kopf aus Kirchdorf-Süd gab Klaus Kolb einen Überblick über Pläne für die Unterkunft für Geflüchtete an der Osterfeldstraße sowie der beginnenden Unterstützung aus dem Stadtteil.
Weitere Infos zur Planungswerkstatt finden sie auf unserem Blog: http://martinierleben.blogspot.de/2016/05/martinierleben-ideen-und.html


Kunst im öffentlichen Raum

Mein Quartier - gleich neben dir

Studierende der Medical School of Hamburg haben für MARTINIerLEBEN ein Fotoprojekt mit Bewohner*innen des Quartiers realisiert, das in einer Open Air Ausstellung am Zaun der Kita in der Schedestraße seinen Ausdruck fand. Mit dem Fotoprojekt „Mein Quartier - gleich neben dir" sollten die nachbarschaftlichen Beziehungen, individuelle Lebenskunst und kulturelle Vielfalt des Quartiers sichtbar gemacht werden. Die Macherinnen wollten damit dem anonymen Stadtleben die Bedeutung unterstützender und freundlicher Nachbarschaftsgemeinschaften gegenüberstellen.

 


Reif für die Insel

Unter dem Motto „Reif für die Insel“ führten sechs Kunst-Studentinnen der MSH Medical School Hamburg für MARTINIerLEBEN am 27. Mai eine Performance im öffentlichen Raum auf der Verkehrsinsel an der Kreuzung Tarpenbekstraße/Martinistraße durch.

Weitere Infos dazu auf unserem Blog: http://martinierleben.blogspot.de/2016/06/stille-dort-wo-alles-sich-bewegt.html


Slow Motion

Eine Kunstaktion der besonderen Art konnte am 22. März in der Frickestraße beobachtet werden. Studentinnen der Medical School of Hamburg bewegten sich betont langsam durch die Wohnstraße mit selbst angefertigten Schwimmflossen an den Füßen.

Ausgestattet mit Putzeimer und einer Leiter befreiten sie die Zone-30-Schilder von Grünspan und Dreck. Passend zu den Schildern sollte diese Performance in Absprache mit MARTINIerLEBEN die Entschleunigung thematisieren.


2015


Berichte aus der Wirklichkeit

Bei der 7. Ideen- und Planungswerkstatt am 25. April drehte sich alles um den Verein und seine Aktivitäten. In drei Gruppen wurden neue generationsübergreifende Projekte angedacht, die bestehende Öffentlichkeitsarbeit unter die Lupe genommen und nach neuen Wegen für die Finanzierung des Vereins geucht. Hier finden Sie den Artikel auf unserem Blog.


2014

Repair-Café Eppendorf: Premiere einer erfolgsversprechenden Reihe

Im August 2014 treffen sich Reparatur-Expert*innen und Besucher*innen erstmals  an einem Samstag zusammen, um gemeinsam Räder und elektrische Geräte funktionstüchtig zu machen, Reißverschlüsse einzubauen  oder kaputte Kleinmöbel wieder in Schuss zu bringen.

Bei Bio-Kaffee und selbstgebackenem Kuchen können Besucher*innen, die noch nicht dran sind die Wartezeit entspannt überbrücken.

Seither erfreut sich dieses Angebot, dass alle zwei bis drei Monate stattfindet, großer Beliebtheit. Sogar Menschen aus den umliegenden Stadtteilen kommen mit ihren kaputten Kaffeemaschinen, Rekordern oder zu kürzenden Gardinen.

Hier ein Blogbeitrag zu dem ersten Repair-Café, das im Kulturhaus Eppendorf stattgefunden hat.

Im Jahr 2017 war ein Reporter-Team von der Fernsehlotterie dabei, ein ausführlicher Bericht und stimmungsvolle Bilder sind bei dieser Gelegenheit entstanden, die hier einzusehen sind.


2. Kunstklinik im ehemaligen Krankenhaus Bethanien, Martinistraße 44


Vielen Dank an Norbert Dorow, Irm Wundenberg und Martin Steimann, MARTINIFILM.
Veranstalter: MARTINIerLEBEN e.V, Kulturhaus Eppendorf, crazyartists e.V.


6. Ideen- und Planungswerkstatt am 5. April

Nach Informationen über das geplante Bauprojekt 'Martini44' wurden gemeinschaftlich Ideen entwickelt, welche Anlaufstellen für die Bürger*innen durch den Verein realisiert wrden könnten. Darunter beispielsweise ein Repair-Café, ein Treff zum gemeinsamen Handarbeiten und eine Austauschbörse für Dinge und Klamotten.


2013


Filmvorführung mit Fest im Eppendorfer Park

Über 50 Personen in beige fanden sich am 12. September im Bürgerhäuschen im Eppendorfer Park zusammen, um im Rahmen eines kleinen Festes den Kurzfilm ,Beige‘ von Sylvie Hohlbaum anzusehen.

Das Kulturhaus Eppendorf sorgte für die technische Ausstattung, der Bürgerhäuschen-Verein für die ,Location‘ und das leibliche Wohl, MARTINIerLEBEN-Aktive schmückten mit glitzerbeigen Luftballons, und unterstützt wurde das Ganze von Karin Reimann von naturalounge. Mehr darüber gibt es auf unserem Blog.


Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

Am 3. September spielte das Theater-Ensemble Meine Damen und Herren, das aus Schauspielern mit Handicap besteht, im Kulturhaus Eppendorf für Kinder aus der Kita Martinistraße und demenzerkrankte Senioren, die von der Hamburgischen Brücke betreut werden.


1. Kunstklinik - ein Kulturfest für alle im ehemaligen Krankenhaus Bethanien

Der Film von Martin Steimann über unsere große Veranstaltung Kunstklinik Bethanien

Veranstalter: MARTINIerLEBEN e.V, Kulturhaus Eppendorf, crazyartists e.V.


Unter 7 - Über 70

Der Film über unser generationenübergreifendes Musikprojekt ist fertig. Zum Starten auf die Pfeiltaste klicken, um den Film im Vollbildmodus zu sehen, die 4 kleinen Pfeile rechts unten anklicken.

Unter 7 Über 70 – ein generationenübergreifendes Musikprojekt von Martin Steimann auf Vimeo.


Komm auf die Bank, Luise!

Bilder und Bericht auf dem MARTINIerLEBEN-Blog. Im Quartier an der Martinistraße gibt es 630 Stiftswohnungen, in denen ältere Menschen wohnen. MARTINIerLEBEN hat deshalb die Initiative ergriffen, an der Ecke Fricke-/Schedestraße einen kleinen Nachbarschaftsplatz für Jung und Alt zu schaffen, den MARTINI∙PUNKT mit zwei ‚Seniorenbänken' der Marke LUISE. Der vorher unansehnliche Platz wurde neu gepflastert, ein Infoschild und zwei Blumenkübel wurden aufgestellt. Nehmen Sie bitte Platz!

Die offizielle Einweihung fand statt am Freitag, 19. April. Das Duo Feinslieb spielte auf!

Für die Unterstützung danken wir der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, dem Bezirksamt Hamburg-Nord, der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, der Vaterstädtischen Stiftung und privaten Spendern.
MARTINIerLEBEN hat 2012 den von der PSD-Bank und der Hamburger Morgenpost gestifteten Stadtteilpreis gewonnen. Das Preisgeld wurde für die Realisierung des Platzes verwendet.


2012


noa4 TV Norderstedt berichtet über die Aktivitäten von MARTINIerLEBEN


Die Rechte für den Beitrag liegen bei der 'on air new media GmbH'.


25. Februar: 4. Ideen- und Planungswerkstatt unter dem Motto 'Zuhause im Quartier'

Zum Hauptthema ‚Zuhause im Quartier‘ informierte Theresia Brechmann vom Verein Alt und Jung über das ‚Bielefelder Modell‘. Ihre Beamer-Präsentation können Sie hier als pdf-Datei herunterladen. Dieses Konzept will Menschen mit Hilfsbedarf bis zum Lebensende in die Gemeinschaft integrieren. In Bielefeld heißt das: der Bereich der Nachbarschaft und gegenseitigen Hilfe ist kleinräumig, Zentrum der Nachbarschaft ist ein schwellenfreies Wohnprojekt für Menschen mit und ohne Hilfebedarf. Man trifft sich im Wohncafé, kocht miteinander und gestaltet Angebote. Menschen mit hohem Hilfebedarf werden rund um die Uhr betreut, der ambulante Dienst ist für alle Menschen in der Nachbarschaft zuständig, soweit gewünscht. Das Ergebnis: die kommunalen Ausgaben im Bereich der Sozialhilfe sinken, die Bürger bleiben in ihrer Wohnung und die gegenseitige Hilfe führt zu einem guten Klima in der Nachbarschaft.

Ein weiteres Thema war das geplante Projekt ‚Nachbarnetz, für das Mitgestalter/innen gesucht wurden. Es soll eine Plattform entwickelt werden, die neben konkreter Unterstützung im Alltag auch Begegnungsmöglichkeiten bietet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Kontakten zwischen junger und älterer Generation. Ältere und Hilfsbedürftige sollen ermutigt werden, sich nicht als hilfsbedürftige Bittsteller zu fühlen, sondern die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse positiv einzuschätzen und anzubieten.

 

Impressum  © 2015 MARTINIerLEBEN