MARTINIerLEBEN - Generationen gemeinsam in Eppendorf
MARTINIerLEBEN - Was wir machen - Bisherige Aktivitäten

Samstag, 01. April 2017, 10:00 - 14:00

9. Ideen- und Planungswerkstatt:
Stufen - Kanten - Solperfallen, Eppendorf  barrierefrei?!

Programm und Anmeldung als pdf-Datei

Seit vielen Jahren setzt sich MARTINIerLEBEN für ein barrierefreies Musterquartier rund um die Martinistraße ein. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sind ganz alltägliche Dinge wie Einkaufen, Restaurant- oder Friseurbesuche oft mit unüberwindbaren Hürden verbunden. Barrieren betreffen aber nicht nur Gehbehinderte oder Rollstuhlfahrende, sondern auch Eltern mit Kinderwagen oder Senior*innen, die auf Rollatoren angewiesen sind.

Das Thema der 9. Ideen- & Planungswerkstatt ist Barrierefreiheit. In einer Podiumsdiskussion erörtern wir zusammen mit Fachleuten, wie hürdenlos Eppendorf bereits ist und was in Zukunft getan werden kann und muss. Eingeladen sind:  Sina Imhof (Bezirksabgeordnete der GRÜNEN und Vorsitzende im Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude),  Johannes Köhn (Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen ),  Ingrid Körner (Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen) und Heike Wandke, eine Rollstuhlfahrerin aus Eppendorf und ehrenamtliche Helferin bei MARTINIerLEBEN.
Ebenfalls auf dem Programm steht die Vorstellung des barrierefreien Stadtteilführers „Eppendorf hürdenlos".

Ort: in den Räumen der Ev. meth. Bethanien-Kirche, Eingang Bethanien-Höfe, Martinistraße 49, Teilnahme kostenfrei, veganer Mittagsimbiss: € 4,- (damit wir den Imbiss besser planen können, melden Sie sich bitte bis zum 16.3.2017 verbindlich an).

 


MARTINIerLEBEN hat den Eppendorfer Bürgerpreis erhalten!

 

Artikel im Abendblatt

Artikel im Wochenblatt Eppendorf zum Preisgewinn + zur Überreichung

Foto: Hans Loose


Artikel auf unserem Blog von Hans Loose über unsere Ideen- und Planungswerkstatt am 25.4.2015


Kunstklinik Martini 44 - der Film

Vielen Dank an Norbert Dorow, Irm Wundenberg und Martin Steimann, MARTINIFILM.
Alles über das große Projekt hier.


Der Kulturpreis der Bezirksversammlung Hamburg-Nord für 2013 geht an die Kunstklinik Bethanien! Mehr dazu auf unserem Blog.


Filmvorführung mit Fest im Eppendorfer Park

Über 50 Personen in beige fanden sich am 12.9.2013 im Bürgerhäuschen im Eppendorfer Park zusammen, um im Rahmen eines kleinen Festes den Kurzfilm ,Beige‘ von Sylvie Hohlbaum anzusehen.

Das Kulturhaus Eppendorf sorgte für die technische Ausstattung, der Bürgerhäuschen-Verein für die ,Location‘ und das leibliche Wohl, MARTINIerLEBEN-Aktive schmückten mit glitzerbeigen Luftballons, und unterstützt wurde das Ganze von Karin Reimann von naturalounge. Mehr darüber gibt es auf unserem Blog.


Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

Am 3.9.2013 spielte das Theater-Ensemble Meine Damen und Herren, das aus Schauspielern mit Handicap besteht, im Kulturhaus Eppendorf für Kinder aus der Kita Martinistraße und demenzerkrankte Senioren, die von der Hamburgischen Brücke betreut werden.


Der Film von Martin Steimann über unsere große Veranstaltung Kunstklinik Bethanien

KUNSTKLINIK BETHANIEN - ein Kulturfest für alle im ehemaligen Krankenhaus

Veranstalter: Kulturhaus Eppendorf, MARTINIerLEBEN e.V., crazyartists e.V..


Der Film über unser generationenübergreifendes Musikprojekt ist fertig. Zum Starten auf die Pfeiltaste klicken, um den Film im Vollbildmodus zu sehen, die 4 kleinen Pfeile rechts unten anklicken.

Unter 7 Über 70 – ein generationenübergreifendes Musikprojekt von Martin Steimann auf Vimeo.


Komm auf die Bank, Luise!

Bilder und Bericht auf dem MARTINIerLEBEN-Blog. Im Quartier an der Martinistraße gibt es 630 Stiftswohnungen, in denen ältere Menschen wohnen. MARTINIerLEBEN hat deshalb die Initiative ergriffen, an der Ecke Fricke-/Schedestraße einen kleinen Nachbarschaftsplatz für Jung und Alt zu schaffen, den MARTINI∙PUNKT mit zwei ‚Seniorenbänken' der Marke LUISE. Der vorher unansehnliche Platz wurde neu gepflastert, ein Infoschild und zwei Blumenkübel wurden aufgestellt. Nehmen Sie bitte Platz!

Die offizielle Einweihung fand statt am Freitag, 19.4.,15:00 Uhr. Das Duo Feinslieb spielte auf!

Für die Unterstützung danken wir der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, dem Bezirksamt Hamburg-Nord, der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, der Vaterstädtischen Stiftung und privaten Spendern.
MARTINIerLEBEN hat 2012 den von der PSD-Bank und der Hamburger Morgenpost gestifteten Stadtteilpreis gewonnen. Das Preisgeld wurde für die Realisierung des Platzes verwendet.


noa4 TV Norderstedt berichtet über die Aktivitäten von MARTINIerLEBEN, insbesondere der AG barrierefrei, Sendung vom 31.10.2012.


Die Rechte für den Beitrag liegen bei der 'on air new media GmbH'.


Preis-Hit: das MARTINIerLEBEN-NachbarNetz

Das MARTINIerLEBEN-NachbarNetz hat den ersten Preis beim Wettbewerb Zuhause hat Zukunft vom Verein Wege aus der Einsamkeit gewonnen - wir sind überglücklich und sehr stolz und freuen uns, dass unser Vorhaben auf so viel Zustimmung stößt! Artikel im Wochenblatt Eppendorf

NachbarNetz-Café-Eröffnung am 3.7. – und am 4.7. schon ein Preisgewinn
 - ab Juli jeden ersten Dienstag im Monat NachbarNetz-Café von 15 - 17 Uhr in der Begegnungsstätte Martinistraße -

Der Eppendorfer Verein MARTINIerLEBEN hat das Projekt NachbarNetz ins Leben gerufen. Eine Gruppe von etwa 10 Aktiven hat sich zusammengefunden und auf mehreren Planungstreffen schon viel in die Wege geleitet.
Das NachbarNetz soll eine Plattform zur Hilfe insbesondere für ältere Menschen werden, die neben konkreter Unterstützung im Alltag auch Begegnungsmöglichkeiten vieler Art bietet. Alt und Jung werden zur Eigeninitiative angeregt, das Knüpfen neuer Kontakte wird unterstützt und erleichtert. Konkrete Angebote könnten sein: gemeinsame kulturelle Unternehmungen wie Kino, Theater und Konzerte, Malgruppen, Spieltreffs, Spaziergänge, Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen, Baby- und Haustier-Sitting, Nachhilfeunterricht, Einkaufshilfen, kleinere Reparaturen, Hilfe mit technischen Geräten, vorlesen, von früher erzählen und und und – wir hoffen, dass viele neue eigenständige und unerwartete Ideen entstehen.
Wichtig ist uns eine Form, die von Jung und Alt genutzt wird, das NachbarNetz soll daher im Internet zu finden sein und auch offline als reales schwarzes Brett an verschiedenen, auch Senioren gut zugänglichen Orten – sowie als kleine Zeitung oder Heft, das regelmäßig herauskommt. Gesuche und Angebote sollen von Ehrenamtlichen zentral von MARTINIerLEBEN aus koordiniert werden.

Als regelmäßiger Anlaufpunkt ist das monatliche NachbarNetz-Café ab Juli in der Begegnungsstätte Martinistraße geplant. Hier bietet sich die Gelegenheit, das NachbarNetz kennenzulernen, erste Kontakte zu knüpfen und natürlich Kuchen zu essen. Das Café kann bei reger Teilnahme öfter stattfinden. Jedes Mal wird es einen Vortrag für die Besucher geben, wird ein Thema vorgestellt, über das man leichter ins Gespräch kommt. Für gewünschte Themen und Aktivitäten können von allen Besuchern Vorschläge gemacht werden.

Bei der Auftaktveranstaltung am 3.7.2012 gaben wir den Startschuss: wir stellten das Projekt vor und zeigten, wie man mitmachen kann. Da so ein Projekt, besonders in der Anfangsphase, immer ein Experiment ist, wird sich sicher noch einiges ändern – und für Ideen und konstruktive Kritik sind wir dankbar! Auch über Mithelfer freuen wir uns, die z.B. Kuchen backen. Unser Ziel ist es, eine lebendige, gut funktionierende Nachbarschaft in unserem Stadtteil zu entwickeln, bei der sich die durch das NachbarNetz entstandenen Kontakte gern auch verselbständigen dürfen.


AG Geschichte 

Stichworte: Recherche, Fotos sammeln, Befragung von Zeitzeugen-Interviews (oral history); aus den Ergebnissen ist in Kooperation mit dem Stadtteilarchiv Eppendorf e.V. ein Buch über lokale Geschichte(n) rund um die Martinistraße entstanden.

Kontakt: Stadtteilarchiv Eppendorf, Maria Koser, Tel. 480478

Das Buch der AG Geschichte: Stifter, Schwestern, Zufluchtsstätten. Geschichte(n) rund um die Martinistraße in Hamburg-Eppendorf

Zwischen 1888 und 1914 entstand 'in guter Luft und in hoher und gesunder Lage' rund um die Martinistraße ein Viertel mit einem der größten Ensembles von Senioren-Wohnstiften in Hamburg sowie mit zahlreichen 'der Wohlfahrt dienenden' Gebäuden. Auf den ehemaligen Wiesen und Äckern der Bauern Eppendorfs bauten Stifter und Vereine Häuser für arme Witwen, Kranke, Waisenkinder und gefährdete junge Mädchen. Diese Häuser erzählen Geschichte(n), bis heute. Wie in einem Brennglas zeigt sich hier die Entwicklung der kirchlichen und privaten Wohltätigkeit und des bürgerschaftlichen Engagements in Hamburg.

ISBN: 978-3-939876-10-6
Herausgegeben vom Stadtteilarchiv Eppendorf e.V., Julius-Reincke-Stieg 13a, 20251 Hamburg, Telefon: 040/480 47 87, E-Mail: , Internet: www.stadtteilarchiv-eppendorf.de

€ 19,95 - erhältlich im Kulturhaus Eppendorf und im Buchhandel


3.4.2012: Der Stadtteilpreis 2012, gestiftet von der Hamburger Morgenpost und der PSD-Bank geht an MARTINIerLEBEN.


25.2.2012: 4. Ideen- und Planungswerkstatt unter dem Motto 'Zuhause im Quartier'
Kirche St. Martinus, Martinistraße 31

Bereits im vierten Jahr luden wir im Februar 2012 alle Bürger ein, sich über unsere Arbeit zu informieren, sich nach Kräften einzumischen und selbst aktiv zu werden.

Zum Hauptthema ‚Zuhause im Quartier‘ informierte Theresia Brechmann vom Verein Alt und Jung über das ‚Bielefelder Modell‘. Ihre Beamer-Präsentation können Sie hier als pdf-Datei herunterladen oder sich im Quartiersbüro kopieren lassen. Dieses Konzept will Menschen mit Hilfsbedarf bis zum Lebensende in die Gemeinschaft integrieren. In Bielefeld heißt das: der Bereich der Nachbarschaft und gegenseitigen Hilfe ist kleinräumig, Zentrum der Nachbarschaft ist ein schwellenfreies Wohnprojekt für Menschen mit und ohne Hilfebedarf. Man trifft sich im Wohncafé, kocht miteinander und gestaltet Angebote. Menschen mit hohem Hilfebedarf werden rund um die Uhr betreut, der ambulante Dienst ist für alle Menschen in der Nachbarschaft zuständig, soweit gewünscht. Das Ergebnis: die kommunalen Ausgaben im Bereich der Sozialhilfe sinken, die Bürger bleiben in ihrer Wohnung und die gegenseitige Hilfe führt zu einem guten Klima in der Nachbarschaft.
 
Ein weiteres Thema war das geplante Projekt ‚Nachbarnetz, für das Mitgestalter/innen gesucht wurden. Es soll eine Plattform entwickelt werden, die neben konkreter Unterstützung im Alltag auch Begegnungsmöglichkeiten bietet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Kontakten zwischen junger und älterer Generation. Ältere und Hilfsbedürftige sollen ermutigt werden, sich nicht als hilfsbedürftige Bittsteller zu fühlen, sondern die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse positiv einzuschätzen und anzubieten.

 

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